Prävention: Selbstfürsorge

Jeder muss für sich herausfinden, was für ihn als Ausgleich zur Arbeit sinnvoll ist. Gut ist alles, was Spass macht.

Bei innerer Unruhe kann zum Beispiel ein täglicher Spaziergang helfen. Aber auch Yoga, Meditation, progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training und Achtsamkeitsübungen sind erprobte Mittel. Dazu gibt es inzwischen auch viele Apps z.B.:

  • die Achtsamkeitsapp von MindApp®: gut geeignet für Anfänger, da mit Tipps zum Meditationseinstieg
  • Glocke der Achtsamkeit: oft reicht es schon mehrmals am Tag tief durchzuatmen, die Glocke der Achtsamkeit erinnert einen daran
  • Entspannung von biehlsoft®: bietet autogenes Training, Fantasiereisen, Entspannungstechniken uvm. an  
  • Panikambulanz-App: mit hilfreichen Tipps zum Umgang mit Panikattacken
  • um Yoga Zuhause zu üben, findet man bei YouTube viele Videos oder Yogakanäle

Bei allem gilt: ausprobieren und dran bleiben. Denn von heute auf morgen ändert sich nichts. Aber man ist ja auch nicht von jetzt auf gleich gestresst. Deshalb ist Geduld wichtig. Am  besten gleich anfangen, dann weiß man schon in stressigen Zeiten was einem in dieser Situation hilft. Und man muss nicht gleich Stunden am Tag einplanen. Viele Achtsamkeitsübungen lassen sich auch unterwegs üben.

Viele Krankenkassen tragen oft einen Teil der Kosten von sogenannten Präventionskursen - Informieren lohnt sich.

Hier ein paar Tipps für unterwegs

  • Mit allen Sinnen die Umgebung erkunden –  
    Was höre ich gerade, was sehe ich gerade, was spüre ich gerade, was schmecke ich gerade, was rieche ich gerade. Das Ergebnis nicht bewerten, sondern einfach zur Kenntnis nehmen. Abends kann man dann versuchen, sich die Dinge wieder ins Gedächtnis zu rufen. Das eignet sich auch hervorragend zum Einschlafen.
  • Innere Achtsamkeit - Körper: welche körperlichen Beschwerden habe ich gerade (Schmerz, Übelkeit...); Gedanken: worüber mache ich mir gerade Gedanken (Familie, Arbeit, Freunde…); Gefühle: wie fühle ich mich gerade (freudig, ängstlich, besorgt, verliebt...)
  • Den Körper wahrnehmen - eine schöne Übung für eine längere U-Bahn-Fahrt: Schließen Sie die Augen. Fangen Sie bei den Füßen an (nehmen Sie den Kontakt der Füße mit dem Boden wahr) und gehen Sie langsam alle Körperteile bis zur Nasenspitze durch.

Büchertipps

  • Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt!: Gebrauchsanweisung für den Kopf – von Christiane Stenger
  • Gefühle verstehen, Probleme  bewältigen: Eine Gebrauchsanleitung für Gefühle - von Dr. Doris Wolf und Dr. Rolf Merkle
  • Werde verrückt: Wie du bekommst was du wirklich-wirklich willst – von Veit Lindau

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